{"id":3645,"date":"2022-12-14T23:30:12","date_gmt":"2022-12-14T21:30:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.soukup.de\/selbst-denken\/?page_id=3645"},"modified":"2026-01-14T22:28:21","modified_gmt":"2026-01-14T20:28:21","slug":"zitate","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.soukup.de\/selbst-denken\/buch\/zitate\/","title":{"rendered":"0.  Zitate"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Der Glaube an den Kausalnexus ist <em>der<\/em> Aberglaube.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Ich wollte damit keineswegs sagen, der Glaube an den Kausalnexus sei <em>ein Aberglaube unter mehreren<\/em>, sondern es ging mir darum, da\u00df <em>jeder Aberglaube eben nichts anderes ist als der Glaube an den Kausalnexus<\/em>.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ludwig Wittgenstein<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Es gibt viele Wege, auf denen das, was ich vergeblich zu sagen versuche, vergeblich zu sagen versucht werden kann.\u00ab<\/p>\n<p>Samuel Beckett<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span class=\"cr-widget-FocalReviews\" data-hook=\"cr-widget-FocalReviews\"><span class=\"a-size-base review-text\" data-hook=\"review-body\">&#8222;Ich lerne nur aus B\u00fcchern, die ich nicht verstehe. Verst\u00fcnde ich sie, brauchte ich sie nicht zu lesen.&#8220;<\/span><\/span><\/p>\n<p>Johann Wolfgang von Goethe<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">&#8222;Sollten die Gesetze des (bisherigen) Denkens niederbrechen, dann <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">wird es die tiefste Wandlung im intellektuellen Leben des Menschen ge<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">ben, verglichen mit welcher die Kopernikanische und die Einstein&#8217;sche <\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Revolution nur Scheinschlachten sind.&#8220;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oliver Leslie Reiser<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die Welt ist ein erstaunlicher Ort, und der Gedanke, da\u00df wir \u00fcber die wichtigsten Werkzeuge verf\u00fcgen, die n\u00f6tig sind, um sie zu verstehen, ist heute nicht glaubw\u00fcrdiger als zu Aristoteles&#8216; Zeiten.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Thomas Nagel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\">&#8222;Die Vorstellung eines Seienden ist<\/p>\n<p class=\"Indent\" data-pm-slice=\"1 1 []\">&#8211; weder ein Seiendes<\/p>\n<p class=\"Indent\" data-pm-slice=\"1 1 []\">&#8211; noch dessen Ab-bildung, sondern<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\" data-pm-slice=\"1 1 []\">&#8211; \u2013 ganz wie der Name sagt \u2013 eine <em>Vorstellung<\/em> und damit<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\" data-pm-slice=\"1 1 []\">&#8211; eine <em>simple Ein-bildung, sofern wir mehr als unsere Konstruktion oder Erfindung darin sehen<\/em>.&#8220;<\/p>\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\">Johannes Soukup<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Der vern\u00fcnftige Glaube wei\u00df, da\u00df er ein Glaube ist.&#8220;<\/p>\n<p>Rainer Forst<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Das Gegenteil von Liebe ist nicht Ha\u00df, sondern Gleichg\u00fcltigkeit.&#8220;<\/p>\n<p>Elie Wiesel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eFachmenschen ohne Geist, Genu\u00dfmenschen ohne Herz: dieses Nichts bildet sich ein, eine nie vorher erreichte Stufe des Menschentums erstiegen zu haben.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Max Weber<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Das nicht erforschte Leben ist es nicht wert, gelebt zu werden.&#8220;<\/p>\n<p>Sokrates<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Es ist eine furchteinfl\u00f6\u00dfende, eine ehrf\u00fcrchtige Wahrheit, da\u00df die Anerkennung der Andersheit der anderen, unserer unausweichlichen Trennung, die Bedingung menschlichen Gl\u00fccks darstellt. Gleichg\u00fcltigkeit ist die Verleugnung dieser Bedingung.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stanley Cavell<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Keiner kann sagen, was er meint, obwohl jeder nur das sagt, was er meint.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bruno Liebrucks<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Glaube nie, was in den B\u00fcchern steht. Selbst sei dir Weiser, selbst Prophet!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Glaubst du, was die Leute glauben, dann glaube nicht, da\u00df du was wei\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Das<\/em> Wissen nur kann niemand rauben, das bei den Menschen Glauben hei\u00dft.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erich M\u00fchsam<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Der Perspektivismus bildet keine Relativit\u00e4t des Wahren, sondern ganz im Gegenteil die Wahrheit des Relativen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gilles Deleuze und Felix Guattari<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p dir=\"ltr\" style=\"text-align: justify;\" role=\"presentation\">&#8222;Das B\u00f6se in der Welt entspringt beinahe immer dem Unwissen, und der gute Wille kann genauso viele Sch\u00e4den anrichten wie die Bosheit, wenn er nicht aufgekl\u00e4rt ist. Die Menschen sind eher gut als schlecht, doch in Wahrheit ist das gar nicht die Frage.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Albert Camus<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir m\u00fcssen entweder lernen, als Br\u00fcder miteinander zu leben, oder wir gehen als Narren unter.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Martin Luther King<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ich suche nicht \u2013 ich finde.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Suchen, das ist das Ausgehen von alten Best\u00e4nden und das Finden-Wollen von bereits Bekanntem.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Finden, das ist das v\u00f6llig Neue. Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer. Die Ungewi\u00dfheit solcher Wagnisse k\u00f6nnen eigentlich nur jene auf sich nehmen, die sich im Ungeborgenen geborgen wissen, die in der Ungewi\u00dfheit gef\u00fchrt werden, die sich vom Ziel ziehen lassen und nicht selbst das Ziel bestimmen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pablo Picasso<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir sind alle als Originale geboren \u2013 wie kommt es, da\u00df so viele von uns als Kopien sterben?&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Edward Young<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ich erkenne meine Verwandtschaft&#8220; (mit allen Wesen), &#8222;ich bin nichts als ein Verm\u00f6gen, ihnen Widerhall zu geben, sie zu verstehen und zu antworten.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Maurice Merleau-Ponty<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Der philosophische Diskurs ist die Musik des Denkens.&#8220;<\/p>\n<p>Georg Steiner<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Was mich betrifft, so bezweifle ich, da\u00df der Mensch jemals eine v\u00f6llige religi\u00f6se Unabh\u00e4ngigkeit und eine vollkommene politische Freiheit ertragen kann, und ich bin geneigt zu denken, da\u00df er, ist er frei, gl\u00e4ubig sein mu\u00df.&#8220;<\/p>\n<p>Alexis de Tocqueville<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;. . . wieder versuchen, wieder scheitern, besser scheitern . . .&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Samuel Beckett<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die Geschichte ist n\u00e4mlich nicht, wie es die herrschende Ideologie gern sieht, die Hingabe des Menschen an die lineare, kontinuierliche Zeit, sondern die Befreiung des Menschen von ihr.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Giorgio Agamben<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Theologie verliert ihr Thema, wenn sie nicht mit dem v\u00f6llig Ver\u00e4ndernden zu tun hat.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerhard Ebeling<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir befinden uns in einer summenden Welt, inmitten einer Demokratie von Mitgesch\u00f6pfen; wohingegen die orthodoxe Philosophie, in welcher Gestalt auch immer, uns nur zwischen einsame Substanzen stellen kann, die alle scheinhafte Erfahrungen machen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alfred North Whitehead<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Das Wahre ist Pr\u00fcfstein sowohl seiner selbst als auch des Falschen.&#8220;<\/p>\n<p>Baruch de Spinoza<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDer Mensch ist nicht so sehr von D\u00e4monen besessen als von Automatismen beherrscht. Nicht b\u00f6se Geister setzen ihm zu, es sind Routinen und Tr\u00e4gheiten, die ihn zu Boden dr\u00fccken und deformieren. Was seine Vernunft tr\u00fcbt, sind nicht zuf\u00e4llige Irrt\u00fcmer und okkasionelle Wahrnehmungsfehler \u2013 es ist die ewige Wiederkehr der Klischees, die wahres Denken und freies Wahrnehmen verunm\u00f6glichen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Die allt\u00e4gliche Meinung ist eine Pest, an der man zwar nicht stirbt, die aber doch von Zeit zu Zeit ganze Gemeinwesen vergiftet. Phrasen, die in den K\u00f6rper abgesunken sind, erzeugen \u201aCharaktere\u2019. Sie formen Menschen zu lebenden Karikaturen der Durchschnittlichkeit, sie machen aus ihnen fleischgewordene Plattit\u00fcden.\u201c<\/p>\n<p>Peter Sloterdijk<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Der Weg entsteht im Gehen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Antonio Machado<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir f\u00fchlen, da\u00df, selbst wenn alle <em>m\u00f6glichen<\/em> wissenschaftlichen Probleme beantwortet sind, unsere Lebensprobleme noch gar nicht ber\u00fchrt sind. . . Die L\u00f6sung des R\u00e4tsels von Raum und Zeit liegt au\u00dferhalb von Raum und Zeit.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ludwig Wittgenstein<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Wer wirklich Sehen lernt, n\u00e4hert sich dem Unsichtbaren.&#8220;<\/p>\n<p>Paul Celan<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Keine andere Wahrheit ist zeitlicher als die des Religi\u00f6sen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Klaus Hemmerle<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die Entgegensetzung der fest gewordenen Subjektivit\u00e4t und Objektivit\u00e4t ist aufzuheben und das Gewordensein der intellektuellen und reellen Welt als ein Werden, ihr Sein als Produkt, als ein Produzieren zu begreifen. . . Alle Unterscheidungen werden dabei ver-r\u00fcckt; diese T\u00e4tigkeit ist die Kraft und Arbeit des Verstandes, das Fixe zu verfl\u00fcssigen. . . Es ist aber weit schwerer, die festen Gedanken in Fl\u00fcssigkeit zu bringen, als das sinnliche Dasein.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Georg Wilhelm Friedrich Hegel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Nur was wir akzeptieren, kann sich ver\u00e4ndern.&#8220;<\/p>\n<p>Carl Gustav Jung<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Als wir das Ziel aus den Augen verloren, verdoppelten wir die Anstrengung.&#8220;<\/p>\n<p>Mark Twain<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Je mehr ich den sogenannten Erfolg zu schmecken bekomme, desto gr\u00fcndlicher werde ich mir der Nichtigkeit der eigenen Existenz bewu\u00dft. Denn diese wird zu einer Funktion des Erfolgs.&#8220;<\/p>\n<p>Theodor Adorno<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Wissenschaft ist die organisierte Abwehr der Frage nach dem Sinn des Lebens.&#8220;<\/p>\n<p>Norbert Bolz<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Nicht um die Konservierung der Vergangenheit, sondern um die Erl\u00f6sung der vergangenen Hoffnung ist es zu tun.&#8220;<\/p>\n<p>Theodor W. Adorno und Max Horkheimer<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eBewahre dir in allen Dingen die Freiheit des Geistes und sieh zu, wohin er dich f\u00fchrt!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ignatius von Loyola<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die wichtige Frage bez\u00fcglich der Tiere ist doch nicht, ob sie denken oder sprechen k\u00f6nnen; entscheidend ist vielmehr allein, ob sie leiden k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Jeremy Bentham<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen; ein Werdender wird immer dankbar sein.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johann Wolfgang von Goethe<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;<\/em>Glauben ist das Bem\u00fchen um die eine Wahrheit \u2013 und nicht ihr Besitz.&#8220;<\/p>\n<p>Johannes Soukup<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Nicht das Interesse an Wahrheit oder Wissen schwand, sondern die \u00dcberzeugung griff um sich, da\u00df Wahrheit sich nur dem Zugreifen und nicht dem Zuschauen erschlie\u00dfen w\u00fcrde.&#8220;<\/p>\n<p>Hannah Arendt<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die Wissenschaft versteht es bestens, metaphysische Annahmen zu zerst\u00f6ren; aber sie liefert keinen Ersatz daf\u00fcr.&#8220;<\/p>\n<p>Francisco Varela<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ein frommes und gottgef\u00e4lliges Leben besteht darin, sich der wahren menschlichen Weisheit, das hei\u00dft, des Nichtwissens im Wissenm\u00fcssen des Guten bewusst zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Hans-Georg Gadamer<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Ein Wort mu\u00df man nicht &#8218;verstehen&#8216;. Man kennt es, oder man kennt es nicht.&#8220;<\/p>\n<p>Philipp Wegener<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir m\u00fcssen uns wohl von dem naiven Realismus, nach dem die Welt an sich existiert, ohne unser Zutun und unabh\u00e4ngig von unserer Beobachtung, irgendwann verabschieden.&#8220;<\/p>\n<p>Anton Zeilinger<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Sprechen wir sinnvoll von Realit\u00e4t, so sprechen <em>wir<\/em> von Realit\u00e4t; spricht niemand von Realit\u00e4t, so ist von Realit\u00e4t nicht die Rede.&#8220;<\/p>\n<p>Carl Friedrich von Weizs\u00e4cker<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;In dem Ma\u00dfe, wie wir uns bem\u00fchen zu verstehen, um weniger glauben zu m\u00fcssen, vertieft sich der Glaube.&#8220;<\/p>\n<p>Johannes Soukup<\/p>\n<div class=\"default-style\">\u00a0<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ich m\u00f6chte ein Buch schreiben, das die Menschen verwirrt, . . . und das sie dahin f\u00fchrt, wo hinzugehen sie niemals eingewilligt h\u00e4tten.&#8220;<\/p>\n<p>Antonin Artaud<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ich beginne zu glauben, da\u00df die einzige wirkliche S\u00fcnde der Selbstmord ist oder das Faktum, nicht wir selbst zu sein.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">George Tyrell<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Man sollte die Wahrheit dem anderen wie einen Mantel hinhalten, da\u00df er hineinschl\u00fcpfen kann \u2013 und nicht wie ein nasses Tuch um den Kopf schlagen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Max Frisch<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">&#8222;Die Welt bietet nicht Wahrheiten, sondern <\/span><\/span><span class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Liebesm\u00f6glichkeiten.\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Albert Camus<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Wer glaubt, die Wahrheit zu besitzen, hat lediglich aufgeh\u00f6rt, nach ihr zu suchen.&#8220;<\/p>\n<p>Johannes Soukup<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Glaube, der nicht Erkenntnis ist, aus Erkenntnis kommt und auf Erkenntnis beruht, ist ohne Kontakt zur Wirklichkeit. Glaube ohne Kontakt zur Wirklichkeit \u00e4ndert an der Wirklichkeit des Glaubenden nichts. Er ist ohne soteriologische Kraft.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johannes Fischer<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"aCOpRe\">\u201eJeder tue das Seine, der Leser aber das Meiste.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S\u00f8ren Kierkegaard<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Welchen Sinn h\u00e4tte unser ganzes Sein, wenn nicht den, da\u00df in uns jener Wille zur Wahrheit sich selbst <em>als Problem<\/em> zum Bewu\u00dftsein gekommen w\u00e4re? An diesem Sich-bewu\u00dft-werden des Willens zur Wahrheit geht von nun an \u2013 daran ist kein Zweifel \u2013 die Moral <em>zugrunde<\/em>: jenes gro\u00dfe Schauspiel in hundert Akten, das den n\u00e4chsten zwei Jahrhunderten Europas aufgespart bleibt, das furchtbarste, fragw\u00fcrdigste und vielleicht auch hoffnungsreichste aller Schauspiele.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Friedrich Nietzsche<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Physikalische Objekte sind gelegen kommende Vermittler \u2013 nicht durch Definition aufgrund von Erfahrung, sondern einfach als nicht reduzierbare Setzungen, epistemologisch den G\u00f6ttern Homers vergleichbar. . . . Der Mythos der physikalischen Objekte ist den meisten anderen Mythen darin \u00fcberlegen, da\u00df er sich als wirksamer erweist, dem Flu\u00df der Erfahrungen eine handliche Struktur aufzupr\u00e4gen.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Willard Van Orman Quine<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Denken ist Sch\u00f6pfung, nicht Wille zur Wahrheit.&#8220;<\/p>\n<p>Gilles Deleuze<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die Welt ist ein sehr labiles Gebilde, abh\u00e4ngig . . . von der satzf\u00f6rmigen Rede des Menschen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hermann Schmitz<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;&#8218;Alles klar&#8216; oder &#8218;kein Problem&#8216; \u2013 beide Formeln sind zutiefst unwahr . . .<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0 Die R\u00e4tselhaftigkeit ist unsere fundamentale Wahrheit; alles \u00fcbrige ist Interpretation . . .<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0 Zu wissen, was man nicht wissen kann, ist ein bedeutendes St\u00fcck Erkenntnis \u2013 denn es erm\u00f6glicht Toleranz, Kommunikation und Frieden.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heinz Robert Schlette<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Nichts fordert so viel Treue wie lebendiger Wandel.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johann Baptist Metz<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die Sprache &#8218;vermittelt&#8216;, wenn man so sagen will, zun\u00e4chst nur in dem Sinne zwischen dem Menschen und seiner Welt, da\u00df sie diese seine Welt \u00fcberhaupt erst als eine solche f\u00fcr ihn entstehen l\u00e4\u00dft. In diesem Sinne ist die &#8218;Welt&#8216; immer schon sprachlich vermittelte Welt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Theodor Bodammer<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Existieren hei\u00dft Differieren; die Differenz ist in gewissem Sinne das Wesen der Dinge.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gabriel Tarde<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wer existiert, ist best\u00e4ndig im Werden und versetzt sein Denken ins Werden. . .\u00a0 Wer ein objektives Christentum und nichts anderes hat, der ist eo ipso ein Heide, denn das Christentum ist gerade eine Sache des Geistes, der Subjektivit\u00e4t und Innerlichkeit.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S\u00f8ren Kierkegaard<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Definierbar ist nur das, was keine Geschichte hat.&#8220;<\/p>\n<p>Friedrich Nietzsche<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Lehre vom Gottsein Jesu w\u00fcrde nicht angetastet, wenn Jesus aus einer normalen menschlichen Ehe hervorgegangen w\u00e4re.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Joseph Ratzinger<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Freiheit ist heute die Aufgabe und Chance der Kirche.&#8220;<\/p>\n<p>Hermann Krings<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Es gibt keinen R\u00fcckzugsort des Christen von der Welt, weder \u00e4u\u00dferlich noch in der Sph\u00e4re der Innerlichkeit. Jeder Versuch, der Welt auszuweichen, mu\u00df fr\u00fcher oder sp\u00e4ter mit einem s\u00fcndigen Verfall an die Welt bezahlt werden.&#8220;<\/p>\n<p>Dietrich Bonhoeffer<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMan vergisst immer wieder, auf den Grund zu gehen, und setzt die Fragezeichen nicht tief genug.\u201c<\/p>\n<p>Ludwig Wittgenstein<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Wir verstecken uns, wenn wir das Denkbare nicht denken.&#8220;<\/p>\n<p>Carl Friedrich von Weizs\u00e4cker<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Christlicher Glaube richtet sich nicht auf S\u00e4tze und Lehren, sondern auf die Wirklichkeit, von der S\u00e4tze und Lehren handeln.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Thomas von Aquin<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Kunst ist Magie \u2013 befreit von der L\u00fcge, Wahrheit zu sein.&#8220;<\/p>\n<p>Theodor Adorno<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Das Eigenartige am Schicksal ist, da\u00df es auf keine Seite der Trennung zwischen Ich und Nicht-Ich richtig pa\u00dft.&#8220;<\/p>\n<p>Jonathan Lear<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Je begreiflicher uns das Universum wird, um so sinnloser erscheint es auch.&#8220;<\/p>\n<p>Steven Weinberg<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Leuten, die an Esoterik glauben, sage ich: Studiert Quantenmechanik, das ist noch viel seltsamer, aber im Gegensatz zu euren Behauptungen experimentell bewiesen!&#8220;<\/p>\n<p>Anton Zeilinger<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span id=\"page1930R_mcid4\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">&#8222;Ich glaube keiner Theorie,<\/span><\/span><span id=\"page1930R_mcid5\" class=\"markedContent\"> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">sondern ich benutze sie nur. <\/span><\/span><span id=\"page1930R_mcid6\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Ich benutze von der Theorie jeweils das Teilst\u00fcck,<\/span><\/span><span id=\"page1930R_mcid7\" class=\"markedContent\"> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">das mir hilft, . . . <\/span><\/span><span id=\"page1930R_mcid8\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">solange es mir hilft.&#8220;<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eckard Sperling<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Glauben hei\u00dft nicht Propaganda betreiben; es hei\u00dft auch nicht schockieren.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Es hei\u00dft so leben, wie es unerkl\u00e4rlich w\u00e4re, wenn es keinen Gott g\u00e4be.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Emmanuel C\u00e9lestin Suhard<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die gegenw\u00e4rtige, weit verzweigte Realismus-Debatte wirft manche R\u00e4tsel auf, deren gr\u00f6\u00dftes sein k\u00f6nnte, warum sie \u00fcberhaupt gef\u00fchrt wird.&#8220;<\/p>\n<p>Peter Janich<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Um der Zukunft willen vernichten wir alles, was der Zukunft eine Chance lie\u00dfe.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Friedrich-Wilhelm Marquardt<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Nicht nur Gott kennen wir allein durch Jesus Christus, auch uns selbst kennen wir nur durch ihn. Ohne Jesus Christus w\u00fc\u00dften wir weder, was unser Leben noch was unser Tod noch was Gott ist noch was wir selber sind.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Blaise Pascal<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die Kunst gibt nicht das Sichbare wieder, sondern macht sichtbar,&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paul Klee<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Es ist immer etwas L\u00e4cherliches im philosophischen Diskurs, wenn er von au\u00dfen den anderen vorschreiben und vorsagen will, wo ihre Wahrheit liegt und wie sie zu finden ist.&#8220;<\/p>\n<p>Michel Foucault<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Das Wort ist ans Wort gebunden; niemals jedoch an Dinge.&#8220;<\/p>\n<p>Edmond Jab\u00e8s<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">William Faulkner<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eEs geh\u00f6rt schon zu den Widerspr\u00fcchen des Menschen, da\u00df er welche zu haben glaubt.\u201c<\/p>\n<p>Jean Paul<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Das Bild des Menschen, das wir f\u00fcr wahr halten, wird selbst ein Faktor unseres Lebens. Er entscheidet \u00fcber die Weisen unseres Umgangs mit uns selbst und den Mitmenschen, \u00fcber Lebensstimmung und Wahl der Aufgaben.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Karl Jaspers<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Der Auferstehungsglaube ist nicht die &#8218;L\u00f6sung&#8216; des Todesproblems.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dietrich Bonhoeffer<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEines Tages wird man offiziell zugeben m\u00fcssen, da\u00df das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch gr\u00f6\u00dfere Illusion ist als die Welt des Traumes\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Salvador Dali<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;\u00dcberzeugungen sind gef\u00e4hrlichere Feinde der Wahrheit als L\u00fcgen.&#8220;<\/p>\n<p>Friedrich Nietzsche<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Wer mehr sieht, hat Recht; . . . aber nur der, der mehr sieht, sieht, <em>da\u00df<\/em> er mehr sieht.&#8220;<\/p>\n<p>Heinrich Rombach<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Hoffnung ist nicht die \u00dcberzeugung, da\u00df etwas gut ausgehen wird, sondern da\u00df es Sinn hat \u2013 unabh\u00e4ngig davon, wie es ausgehen wird.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">V\u00e1clav Havel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Meine Philosophie lautet, da\u00df alles viel komplizierter ist, als man gemeinhin glaubt.&#8220;<\/p>\n<p>Kwame Anthony Appiah<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ich bin kein Revolution\u00e4r, aber ich bin der Meinung, da\u00df die Kirche im besten Sinne des Wortes unterwandert werden mu\u00df, und zwar durch eine gr\u00f6\u00dfere Wahrheit, durch die urspr\u00fcngliche Wahrheit, und da\u00df das Geb\u00e4ude der Kirche, um dieser Wahrheit Rechnung zu tragen, irgendwann nachgeben mu\u00df, um so diese Wahrheit zur Geltung kommen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">\u00a0 Das kann keine andere als die <em>Wahrheit Jesu Christi<\/em> sein.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eugen Biser<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ein Zyniker ist ein Mensch, der von allem den Preis und von nichts den Wert kennt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oscar Wilde<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ohne Mythus aber geht jede Kultur ihrer gesunden sch\u00f6pferischen Kraft verlustig: erst ein mit Mythen umstellter Horizont schlie\u00dft eine ganze Kulturbewegung zur Einheit ab.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Friedrich Nietzsche<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wo man der Zweifel nicht f\u00e4hig ist, ist man auch der Wahrheit nicht f\u00e4hig.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fulbert Steffensky<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;In der Wurstelei unseres Jahrhunderts, in diesem Kehraus der wei\u00dfen Rasse, gibt es keine Schuldigen und auch keine Verantwortlichen mehr. Alle k\u00f6nnen nichts daf\u00fcr und haben es nicht gewollt. . . Wir sind zu kollektiv schuldig, zu kollektiv gebettet in die S\u00fcnden unserer V\u00e4ter und Vorv\u00e4ter. Wir sind nur noch Kindeskinder. Das ist unser Pech, nicht unsere Schuld.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Friedrich D\u00fcrrenmatt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Kommunikation ist ein produktives Mi\u00dfverst\u00e4ndnis.&#8220;<\/p>\n<p>Jacques Lacan<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Die Philosophie besteht gerade in der Anstrengung, das zu sagen, was sich nicht sagen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Philosophie lie\u00dfe, wenn irgend, sich definieren als Anstrengung, zu sagen, wovon man nicht sprechen kann; dem Nichtidentischen zum Ausdruck zu helfen, w\u00e4hrend der Ausdruck es immer doch identifiziert.&#8220;<\/p>\n<p>Theodor Adorno<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Um die Menschen zu lieben, mu\u00df man sehr stark hassen, <em>was<\/em> sie unterdr\u00fcckt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jean-Paul Sartre<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Unsere Kultur ermutigt uns nicht, Philosophen zu sein, und dies ist vielleicht die verheerendste Verneinung von Freiheit in unserem Leben.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">William Warren Bartley<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Nein; gerade Tatsachen gibt es nicht, nur Interpretationen.&#8220;<\/p>\n<p>Friedrich Nietzsche<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die gro\u00dfartigste Lehre in beiden Religionen, der j\u00fcdischen wie der christlichen, ist \u2013 ich berufe mich hier auf ein Wort Schopenhauers \u2013 die Lehre von der Erbs\u00fcnde. Sie hat die bisherige Geschichte bestimmt und bestimmt heute f\u00fcr den Denkenden die Welt. M\u00f6glich ist sie nur unter der Voraussetzung, da\u00df Gott den Menschen mit einem freien Willen geschaffen hat.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Max Horkheimer<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir verstehen nicht einmal das Leben &#8211; wie k\u00f6nnen wir den Tod verstehen?&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Konfuzius<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die meisten Menschen, die sich sch\u00e4men, mit einem abgelegten Hut oder Mantel zu gehen, laufen freudig mit abgelegten Meinungen herum.&#8220;<\/p>\n<p>S\u00f6ren Kierkegaard<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wie kann der Mensch sich verstehen, wenn er den Tod nicht versteht?&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Karl Rahner<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Da\u00df es dieser Arbeit in ihrer D\u00fcrftigkeit und der Finsternis dieser Zeit bschieden sein sollte, Licht in das eine oder andere Gehirn zu werfen, ist nicht unm\u00f6glich; aber freilich auch nicht wahrscheinlich.&#8220;<\/p>\n<p>Ludwig Wittgenstein<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Glaube nicht alles, was Du denkst; aber bedenke alles, was Du glaubst.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johannes Soukup<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Der fundamentale Widerspruch unserer Existenz . . . ist die gleichzeitige Notwendigkeit der Hierarchie, die Athen lehrt, einerseits, und des <em>abstrakten<\/em> und in gewisser Weise anarchischen ethischen Individualismus, den Jerusalem zur Aufhebung der Gewalt lehrt, andererseits.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Emmanuel Levinas<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Man mu\u00df <em>die<\/em> Erkl\u00e4rung geben, die akzeptiert wird. Darauf kommt es beim Erkl\u00e4ren an.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ludwig Wittgenstein<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die G\u00f6tter anderer Menschen zu verachten, bedeutet, diese Menschen selbst zu verachten, denn sie und ihre G\u00f6tter geh\u00f6ren zusammen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sarvepalli Radhakrishnan<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Grundlagenreflexion ist unverzichtbar, solange wir uns selbst fudamental verstehen wollen.&#8220;<\/p>\n<p>Uwe Meixner<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Entfremdung ist die freiwillige Unterwerfung unter eine angebliche Objektivit\u00e4t.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johannes Soukup<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wenn ich mich nicht t\u00e4usche, ist die Innenseite dieser \u00e4u\u00dferen Reserviertheit nicht nur Gleichg\u00fcltigkeit, sondern, h\u00e4ufiger als wir es uns zum Bewu\u00dftsein bringen, eine leise Aversion, eine gegenseitige Fremdheit und Absto\u00dfung, die in dem Augenblick einer irgendwie veranla\u00dften nahen Ber\u00fchrung sogleich in Ha\u00df und Kampf ausschlagen w\u00fcrde.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Georg Simmel<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Fragen ist die Fr\u00f6mmigkeit des Denkens&#8220; . . . und . . . &#8222;Denken ist Danken&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Martin Heidegger<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Die Macht des Menschen, aus sich zu machen, was ihm beliebt, bedeutet . . . die Macht einiger weniger, aus anderen zu machen, was ihnen beliebt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Clive Staples Lewis\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Achtung ist Beachtung der Andersheit . . . Ohne diese Achtung versteht man nichts.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Josef Simon<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Schlie\u00dflich geht es in der Offenbarung Gottes gerade darum, da\u00df er, der Lebendige und Wahre, in unsere Welt einbricht und so auch den Kerker unserer Theorien aufbricht, mit deren Gitterst\u00e4ben wir uns selbst gegen dieses Kommen Gottes in unser Leben absichern wollen.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>Jede<\/em> \u2013 auch die fr\u00f6mmste \u2013 Theorie entspricht einem Kerker, weil sie die (Wirklichkeit der) Zeit leugnet und damit die Offenbarung oder eine neue F\u00fclle des Lebens verunm\u00f6glicht.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Joseph Ratzinger<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Exaktheit ist ein Schwindel.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alfred North Whitehead<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ich m\u00f6chte nicht mit meiner Schrift Anderen das Denken ersparen, sondern, wenn es m\u00f6glich w\u00e4re, jemand zu eigenen Gedanken anregen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ludwig Wittgenstein<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Freiheit ist das Wahrheitskriterium des Christentums.&#8220;<\/p>\n<p>Eberhard J\u00fcngel<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Es ist schwer, jemandem etwas auseinanderzusetzen, wenn er daf\u00fcr bezahlt wird, es nicht zu verstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Upton Sinclair<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Glaube ist die Unm\u00f6glichkeit, unbedeutend zu sein.&#8220;<\/p>\n<p>Peter Sloterdijk<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Was ist das Allgemeine? Der einzelne Fall.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Was ist das Besondere? Millionen F\u00e4lle,&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johann Wolfgang von Goethe<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Wichtig ist nicht, was wir wissen, sondern wie wir leben.&#8220;<\/p>\n<p>Johannes Soukup<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Kurz: &#8218;Substanz&#8216; ist ein metaphysischer Irrtum, der dadurch entsteht, da\u00df die Struktur von Subjekt-Pr\u00e4dikat-S\u00e4tzen auf die Struktur der Welt \u00fcbertragen wird.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bertrand Russel<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind. Wir sehen die Dinge, wie wir sind.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Talmud<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Viele Bewunderer der Wissenschaft meinen, sie unterscheide sich gerade darin von der Religion, da\u00df sie Glauben durch Vernunft ersetzt. Eben diese Meinung ist nach meiner Ansicht eine \u00c4u\u00dferung ihres Glaubens. Wir d\u00fcrfen nur den Begriff des Glaubens nicht zu eng fassen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Carl Friedrich von Weizs\u00e4cker<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Nicht <em>behaupten<\/em> &#8217;so ist es&#8216;, sondern <em>leben<\/em>, als w\u00e4re es so.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johannes Soukup<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Religionen, . . . die diesen freiwilligen Abstand begriffen haben, dieses freiwillige Verschwinden Gottes, seine scheinbare Abwesenheit und seine verborgene Anwesenheit hienieden, \u2013 diese Religionen sind <em>wahre Religionen, die \u00dcbersetzung der gro\u00dfen Offenbarung in unterschiedliche Sprachen<\/em>.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Die Religionen, welche die Gottheit \u00fcberall dort, wo sie die Macht dazu haben, als befehlend darstellen, sind falsch. Selbst wenn sie monotheistisch sind, sind sie G\u00f6tzendienst.\u201c \u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Simone Weil<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir ertrinken in Informationen, aber uns d\u00fcrstet nach Wissen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paul Nurse<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Der Szientismus f\u00fcgt zur Wissenschaft zwei Begleits\u00e4tze hinzu:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Erstens, da\u00df die wissenschaftliche Methode, wenn nicht die <em>einzige<\/em>, so doch zumindest die <em>am meisten<\/em> verl\u00e4\u00dfliche Methode ist, zur Wahrheit zu gelangen.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Und zweitens, da\u00df die Dinge, mit denen sich die Wissenschaft besch\u00e4ftigt \u2013 materielle Entit\u00e4ten \u2013, die grundlegendsten Dinge sind, die existieren.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Huston Smith\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Gott kannst du nicht mit einem anderen reden h\u00f6ren, sondern nur, wenn du der Angeredete bist.&#8220;<\/p>\n<p>Ludwig Wittgenstein<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir haben nicht zu viel Verstand und zu wenig Seele, sondern wir haben zu wenig Verstand in den Fragen der Seele.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Robert Musil<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;In einer <em>werdenden<\/em> Welt ist &#8218;Realit\u00e4t&#8216; immer nur eine Simplifikation zu praktischen Zwecken oder eine T\u00e4uschung aufgrund grober Organe oder eine Verschiedenheit im Tempo des Werdens.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Friedrich Nietzsche<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir glauben \u2013 <em>nicht, was richtig ist<\/em>, sondern \u2013 was zu glauben wir <em>f\u00fcr richtig halten<\/em>.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johannes Soukup<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Philosophen sind Gewaltt\u00e4ter, die keine Armee zur Verf\u00fcgung haben und sich deshalb die Welt in der Weise unterwerfen, da\u00df sie sie in ein System sperren.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Robert Musil<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Nur Fragen, die prinzipiell unentscheidbar sind, k\u00f6nnen wir entscheiden.&#8220;<\/p>\n<p>Heinz von F\u00f6rster<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Der entscheidende Punkt ist, da\u00df nur der Verzicht auf eine Erkl\u00e4rung des Lebens im \u00fcblichen Sinne uns die M\u00f6glichkeit schafft, den charakteristischen Merkmalen des Lebens Rechnung zu tragen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Niels Bohr<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Glaube ist das Denken eines religi\u00f6sen Geistes.&#8220;<\/p>\n<p>John Henry Newman<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Das schlechthin Unvern\u00fcnftige &#8211; wir zerst\u00f6ren unsere Welt &#8211; tritt ein, weil alle vern\u00fcnftig handeln.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Thomas Ruster<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes, aber bei Gruppen Parteien, Kirchen oder V\u00f6lkern die Regel.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Friedrich Nietzsche<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Unabl\u00e4ssig versucht der moderne Mensch, die Welt in Reichweite zu bringen.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Dabei droht sie uns jedoch, stumm und fremd zu werden.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Lebendigkeit entsteht nur aus der Akzeptanz des Unverf\u00fcgbaren.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hartmut Rosa<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Nichts ist st\u00e4rker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Victor Hugo<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;M\u00f6glicherweise hat nicht die Gesellschaft Gott vergessen, sondern wir Christen haben verlernt, richtig \u00fcber Gott zu reden.&#8220;<\/p>\n<p>Manfred L\u00fctz\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir brauchen ein Ministerium f\u00fcr Ruhest\u00f6rung, das kalkuliert \u00c4rger erzeugt; die Routine zerst\u00f6rt und die Selbstzufriedenheit untergr\u00e4bt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Cyril Dean Darlington<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Du und ich, wir sind nicht zwei.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Emmanuel Levinas<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Wirklich ist das, <em>wovon wir ausgehen<\/em>, selbst wenn wir es im einzelnen bezweifeln.&#8220;<\/p>\n<p>Bernhard Waldenfels<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Dieses Buch wird vielleicht nur der verstehen, der die Gedanken, die darin ausgedr\u00fcckt sind, \u2013 oder doch \u00e4hnliche Gedanken \u2013 schon selbst einmal gedacht hat.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Es ist also kein Lehrbuch.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Sein Zweck w\u00e4re erreicht, wenn es einem, der es mit Verst\u00e4ndnis liest, Vergn\u00fcgen bereitete. . .<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Denn wenn ich auch nur selten ins Schwarze getroffen habe, wird der aufmerksame Leser doch erkennen, nach welchen Zielen ich unabl\u00e4ssig geschossen habe.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ludwig Wittgenstein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Der Glaube an den Kausalnexus ist der Aberglaube. 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