{"id":4273,"date":"2025-07-26T12:58:41","date_gmt":"2025-07-26T10:58:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.soukup.de\/selbst-denken\/?page_id=4273"},"modified":"2026-07-11T14:27:41","modified_gmt":"2026-07-11T12:27:41","slug":"1-1-1-drei-dualismen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.soukup.de\/selbst-denken\/buch\/1-einleitung-kurz\/1-1-1-das-traditionelle-denken\/1-1-1-drei-dualismen\/","title":{"rendered":"1.1.6.  Ohne Sehen kein Raum"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Stellen Sie sich bitte vor, wir s\u00e4\u00dfen gemeinsam in einem Zimmer mit Herd. Er ist aus Eisen und hei\u00df, so da\u00df er unm\u00f6glich unserer Psyche angeh\u00f6ren kann; das mu\u00df traditionell der <em>wirkliche Herd \u2013 also ein Seiendes \u2013 <\/em>sein.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Wir laufen unachtsam durchs Zimmer und sto\u00dfen oder verbrennen uns an ihm. Woran genau; am Ur- oder am Abbild des Herds?\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Letzteres scheidet sofort aus, weil wir uns an (dem Inhalt) der Psyche weder sto\u00dfen noch verbrennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Bleibt nur das <em>Urbild des Herds<\/em>, an dem sich unser K\u00f6rper st\u00f6\u00dft und verbrennt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber auch das ist wieder zweideutig; gilt es f\u00fcr das Ur- oder das Abbild unseres K\u00f6rpers?\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Da sich <em>auch das Abbild des eigenen K\u00f6rpers in unserer Psyche<\/em> befinden mu\u00df, ergibt sich zwingend:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>Das Urbild unseres K\u00f6rpers st\u00f6\u00dft und verbrennt sich am Urbild des Herds<\/em>, so das wir erneut <em>keine Abbilder ben\u00f6tigen<\/em>; Seiende prallen unmittelbar aufeinander.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir trinken auch kein Abbild des Bieres, riechen kein Abbild des Parf\u00fcms, fahren kein Abbild des Autos und bauen kein Abbild des Hauses. Das ist auf der einen Seite alles so selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df ich mich fast sch\u00e4me, es hier aufzuz\u00e4hlen.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Und trotzdem beschleicht mich auf der anderen Seite das Gef\u00fchl, es tun zu m\u00fcssen, weil wir (fast) alle \u00fcberzeugt sind, <em>Abbilder der Seienden in unserer Psyche zu haben<\/em>.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir kommen dem Grund dieses Widerspruchs n\u00e4her, wenn wir die Bezeichnungen &#8222;Ur-&#8220; bzw. &#8222;Abbild&#8220; w\u00f6rtlich nehmen: Es sind <em>Bilder<\/em>, und die gibt es <em>nur beim Sehen<\/em>.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Damit ist unser Problem noch nicht gel\u00f6st, aber es wird zun\u00e4chst einmal nachvollziehbar, da\u00df<em> das Sehen auf der einen Seite ganz allein<\/em> sowohl dem Ber\u00fchren, H\u00f6ren oder Beschnuppern als auch dem Sto\u00dfen, Verbrennen, Trinken, Riechen, Fahren, Bauen usw. auf der anderen Seite gegen\u00fcbersteht:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>Die Unterscheidung zwischen Ur- und Abbild\u00a0<\/em><\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>&#8211; ist zwar traditionell f\u00fcr das Sehen erforderlich,<\/em><\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>&#8211; bei allen anderen T\u00e4tigkeiten aber nicht nur unn\u00f6tig, sondern sogar falsch.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>Alles K\u00f6rperliche erfolgt au\u00dfen, nur das Sehen nicht<\/em>.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Nun m\u00fc\u00dften wir lediglich noch kl\u00e4ren, <em>weshalb<\/em> es sich so verh\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kommen wir dazu auf unseren Herd zur\u00fcck; wir sehen ihn sowohl traditionell als auch postmodern wirklich dort, und es liegt mir fern, dies zu leugnen. Die Sehung ist (wie jede Wahrnehmung) unbestreitbar; wir verstehen sie lediglich anders als die Tradition:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Letztere<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; macht den Herd zu einem Seienden,<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; das als sekund\u00e4re Sehung von uns abgebildet wird,<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; was innerhalb der Psyche geschieht,<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; w\u00e4hrend sich s\u00e4mtliche physikalischen Seienden im Raum befinden und nat\u00fcrlich auch dort miteinander wechselwirken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Postmodern beginnen wir<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; <em>dagegen mit der Herd-Sehung oder erkennen diese als prim\u00e4r an<\/em>,<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; mi\u00dfverstehen sie folglich nicht als Sehung eines \u2013 inexistenten \u2013 Herdes, sondern\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; betrachten sie<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">\u00a0 &#8212; als unhintergehbar oder urspr\u00fcnglich und<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">\u00a0 &#8212; im Raum befindlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deutlich wurde mir dies erstmals durch einen Artikel von Heinrich Rombach, in dem er schrieb:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir sehen nicht <em>den Baum dort<\/em>, sondern<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">wir <em>sehen dort&#8220; <\/em>\u2013 alles; zum Beispiel auch diesen Baum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Dort-Sein ist also<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; <em>nicht die Eigenschaft des Baumes<\/em>, sondern<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; eine solche <em>der Sehungen<\/em>.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">S\u00e4mtliche Sehungen geh\u00f6ren <em>dadurch, da\u00df sie Sehungen sind <\/em>\u2013 aber auch <em>nur<\/em> dadurch \u2013 dem Raum an. Er trennt sie voneinander und ist kein Beh\u00e4lter oder Container, sondern der <em>Zwischen-Raum<\/em>, der die verschiedenen Sehungen auseinanderh\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">AD: &#8222;Das stimmt; <em>es gibt die verschiedensten Wahrnehmungs-Arten, aber nur f\u00fcr die Sehungen wird die Psyche ben\u00f6tigt<\/em>. Wir kennen kein Abh\u00f6ren, Abtasten oder Abschmecken im philosophischen Sinne, und Politik, Sicherheit oder Kochkunst sind nicht unsere Themen.&#8220;\u00a0 \u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Interessanterweise geht dieser Gedanke zumindest bis auf Aristoteles zur\u00fcck. Bereits er sah den Raum <em>lediglich als Zwischen-Raum<\/em>; nat\u00fcrlich nicht postmodern zwischen Sehungen, aber immerhin traditionell zwischen Seienden.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Des weiteren wird diese Idee auch von der Urknalltheorie aufgegriffen. Ihr zufolge expandiert der physikalische Kosmos \u2013 nicht innerhalb eines bereits bestehenden Raumes, sondern \u2013 in das Nichts hinein und erzeugt dadurch erst den Raum als Zwischen-Raum, der die Galaxien voneinander trennt. Das tut der Kosmos heute noch.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Der leere Raum ist keineswegs das Nichts. In jenem gibt es etwas \u2013 vielleicht eine bestimmte Geometrie mit Abst\u00e4nden, Winkeln und (topologischen) Zusammenhangsverh\u00e4ltnissen beispielsweise \u2013; im Nichts ist nichts.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Es ist also auch kein Zufall, da\u00df Kant den Raum als <em>Anschauungs<\/em>&#8211; und nicht allgemein als <em>Wahrnehmungs<\/em>form verstanden hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aus postmoderner Sicht hat sich die Tradition die Seienden <em>ausgedacht<\/em>. Dann mu\u00dfte auch gekl\u00e4rt werden, <em>wo sie sich befinden, das hei\u00dft, wohin die Seienden erfunden wurden<\/em>. Deswegen hat die Tradition den Raum<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; <em>als ein weiteres Seiendes, n\u00e4mlich<\/em><\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; als <em>das Worin aller materiellen oder realen Seienden<\/em><\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">notwendigerweise miterfunden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber diese <em>Erfindung<\/em> des Raumes ist mit Vorscht zu genie\u00dfen, denn &#8222;sie stimmt nur zur H\u00e4lfte&#8220;:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Der Postmoderne zufolge und damit &#8222;in Wirklichkeit&#8220; <em>gibt es diesen Raum ja tats\u00e4chlich<\/em>; es ist lediglich <em>nicht der Raum der Seienden, sondern derjenige der Sehungen<\/em>.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Damit k\u00f6nnen wir unsere bisherigen diesbez\u00fcglichen \u00dcberlegungen sehr \u00fcbersichtlich zusammenfassen:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>F\u00fcr uns Subjektivit\u00e4ten gibt es Sehungen, <\/em><\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>&#8211; die sich in demjenigen Raum befinden, <\/em><\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>&#8211; der von der Tradition als Container f\u00fcr die Seienden mi\u00dfverstanden wird<\/em><em>.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">AD: &#8222;Wenn Sich Recht h\u00e4tten, w\u00fcrden mir die Blinden mehr als leid tun . . . Gibt es nicht auch H\u00f6r- oder Tastr\u00e4ume und \u00e4hnliche?&#8220;<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich; aber ich glaube nicht, da\u00df wir diese verschiedenen R\u00e4ume gegeneinander ausspielen sollten. Am besten verstehen wir sie vielleicht als <em>eingebettet in den dominanten und ausgefeilteren Sehraum<\/em>.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Wir verf\u00fcgen nicht \u00fcber f\u00fcnf Sinne, die sauber voneinander geschieden sind, sondern es gibt zum Beispiel auch syn\u00e4sthetische Erfahrungen, bei denen die Sinne flie\u00dfend ineinander \u00fcbergehen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>AD: &#8222;Lassen wir das Sehen bitte erst einmal beiseite, so gilt:\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Bei s\u00e4mtlichen (Arten von) Wahrnehmungen befinden sich<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; <em>diese selbst<\/em>,<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; <em>ihre Quellen<\/em> und<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; <em>deren Wahrnehmungsstrahlen oder -ber\u00fchrungen<\/em><\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>au\u00dfen. Haut,<\/em> Sonne und W\u00e4rmestrahlen beispielsweise oder Haut, Herd und Ber\u00fchrung bzw. Nase, Parf\u00fcm und Duftstrahlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nehmen wir das Sehen wieder hinzu, \u00e4ndert sich bei den Quellen und Wahrnehmungsstrahlen bzw. -ber\u00fchrungen nichts, lediglich <em>die Sehungen sind innen<\/em>.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">L\u00e4\u00dft sich das verstehen?&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich meine, sogar sehr gut und anschaulich.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Niemand fragt, <em>wo das Wahrnehmen selbst erfolgt<\/em>; Sie hatten es soeben auch intuitiv weggelassen. Mit Recht; denn es ist unr\u00e4umlich und kann somit <em>nur \u2013 \u00fcberall \u2013 gedacht<\/em> werden, aber <em>nirgends nachweislich sein<\/em>, wie wir im letzten Abschnitt gesehen hatten.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">AD: &#8222;Aber mu\u00df das Wahrnehmen nicht notwendigerweise dort stattfinden, wo die Quelle auf die Senke bzw. der Sender auf den Empf\u00e4nger einwirkt \u2013 Sonne \u2192 Haut, Herd \u2192 Haut, Parf\u00fcm \u2192 Nase, Eiffeltum \u2192 Augen \u2013, und folglich immer au\u00dfen?&#8220;<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Nein; Sie verwechseln jetzt <em>das Wahrnehmen<\/em> mit <em>seinen notwendigen Voraussetzungen<\/em>. Ohne das von Ihnen angedeutete Einwirken,<em> gibt es kein Wahrnehmen<\/em>; aber das Einwirken <em>ist<\/em> nicht das Wahrnehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nun also meine Antwort auf Ihre Frage, ob sich die Sonderrolle des Sehens verstehen l\u00e4\u00dft:\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Das Wahrnehmen kann nicht im Raum erfolgen, sondern erschlie\u00dft ihn erst.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Prim\u00e4r tut dies das Sehen, indem die Sehungen, die es hervorbringt, den Raum als Zwischenraum konstituieren.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Dann<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; ordnen wir alles \u2013 auch Kl\u00e4nge, Ger\u00fcche oder F\u00fchlungen \u2013 in diesen Raum der Sehungen ein und<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; \u00fcbrspielen den Unterschied zwischen Ur- und Abbild,<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">so da\u00df <em>der Raum der Sehungen\u00a0irrt\u00fcmlich zum traditionellen Raum der Seienden<\/em> wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stellen Sie sich bitte vor, wir s\u00e4\u00dfen gemeinsam in einem Zimmer mit Herd. 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