{"id":4478,"date":"2026-06-23T16:11:17","date_gmt":"2026-06-23T14:11:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.soukup.de\/selbst-denken\/?page_id=4478"},"modified":"2026-07-11T14:28:00","modified_gmt":"2026-07-11T12:28:00","slug":"1-1-3-das-postmoderne-denkmodell-als-korrektur-des-traditionellen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.soukup.de\/selbst-denken\/buch\/1-einleitung-kurz\/1-1-1-das-traditionelle-denken\/1-1-3-das-postmoderne-denkmodell-als-korrektur-des-traditionellen\/","title":{"rendered":"1.1.4.  Das postmoderne Denkmodell als Korrektur des traditionellen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Nein; nat\u00fcrlich nicht. In diese Richtung geht ein h\u00e4ufiger Vorwurf von Traditionalisten. Er ist jedoch v\u00f6llig unbegr\u00fcndet, denn die von Ihnen angedeutete Alternative<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; <em>entweder wirkliche Seiende<\/em><\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; oder unwirkliche Konstruktionen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">ist<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; nicht nur unvollst\u00e4ndig, sondern<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; sogar falsch, weil die Seienden nicht wirklich sind, sondern irrt\u00fcmlich als wirklich geglaubt werden.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Wir m\u00fcssen also genauer \u00fcberlegen und unterscheiden dazu<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; <em>die Wirklichkeit<\/em> von<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; <em>den Wissungen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wissungen sind (im allgemeinen) <em>entweder richtig oder falsch<\/em>; h\u00e4ufig ist uns aber unbekannt, welches der beiden Pr\u00e4dikate im Einzelfall zutrifft.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Da\u00df sie <em>unwirklich<\/em> sind, ist f\u00fcr die Tradition selbstverst\u00e4ndlich; im vierten Teil werden wir sehen, da\u00df dies auch postmodern gilt. Was unwirklich ist, kann meines Erachtens <em>weder wahr noch unwahr<\/em> sein. Mit S\u00e4tzen wie &#8222;Es gibt keinen Teufel, aber der wahre Teufel besitzt H\u00f6rner&#8220; beispielsweise l\u00e4\u00dft sich schwerlich ein Sinn verbinden.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Die postmoderne Wirklichkeit kann nat\u00fcrlich nicht gewu\u00dft werden, weil die Wissungen h\u00f6chstens weitere Wissungen als Referenten besitzen und damit (unter anderem auch) ein Wissen von der Wirklichkeit ausgeschlossen bleibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Damit k\u00f6nnen l\u00e4\u00dft sich unser Dreizeiler von soeben etwas erg\u00e4nzen:<\/p>\n<p class=\"Indent\">Wir m\u00fcssen also genauer \u00fcberlegen und unterscheiden dazu<\/p>\n<p class=\"Indent\">&#8211; <em>die ungewu\u00dfte Wirklichkeit<\/em> von<\/p>\n<p class=\"Indent\">&#8211; <em>den unwirklichen Wissungen.<\/em><\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Nun zu Ihren Fragen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zun\u00e4chst w\u00e4re es ein v\u00f6lliges Mi\u00dfverst\u00e4ndnis der (oder zumindest unserer) Postmoderne, w\u00fcrden wir ihr unterstellen, sie <em>ersetze die Wirklichkeit durch Konstruktionen<\/em>. Vielmehr tauscht sie die traditionelle gegen eine postmoderne<em> Wirklichkeit<\/em> aus. Erstere besteht in den Seienden; k\u00f6nnen wir auch zu letzterer bereits etwas sagen?<em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Wie vermag die postmoderne Wirklichkeit \u00fcberhaupt ein sinnvoller Begriff zu sein, obwohl wir absolut nichts von ihr wissen k\u00f6nnen? Das scheint auf den ersten Blick als unm\u00f6glich; die Philosophie des Ereignisses, die sich im 20. Jahrhundert allm\u00e4hlich entwickelte (Martin Heidegger, Gilles Deleuze, Alain Badiou, Slavoj Zizek) zeigt uns jedoch eine L\u00f6sung des nur <em>scheinbaren<\/em> Widerspruchs, die an <em>zwei Voraussetzungen<\/em> gebunden ist:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Die Wirklichkeit \u2013 <em>darf nicht als Seiendes<\/em> (Ding, Sache, Substanz, Material . . .), sondern \u2013 <em>mu\u00df als Ereignis<\/em> gedacht werden. Ich favorisiere zumeist die gleichbedeutende Formulierung, da\u00df <em>die Wirklichkeit in einem Sich-Zei(ti)gen besteht<\/em>, weil sie mir als deutlicher und aussagekr\u00e4ftiger erscheint.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Aber auch <em>Ereignisse<\/em>, <em>von denen ich prinzipiell nichts wissen kann<\/em>, sind jedoch f\u00fcr mich null und nichtig \u2013 es sei denn, <em>ich bin in sie verstrickt, sie gehen mir nahe oder betreffen mich<\/em>. Daraus ergibt sich die zweite Bedingung, die wir an eine postmoderne Wirklichkeit stellen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Ihr Sich-Zei(ti)gen mu\u00df unter anderem auch mich als Verstrickten zeitigen.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Ein solches &#8222;Mir oder Mich&#8220; als Dativ- bzw. Akkusativ-Subjektivit\u00e4t hat kaum noch etwas mit dem traditionellen Subjekt zu tun, welches durch sein Dasein und Handeln, seine Eigenschaften oder F\u00e4higkeiten charakterisiert wird.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Das Zei(ti)gen ist ein &#8222;in Geschichten Verstricken&#8220; (Wilhelm Schapp), und ich bin \u2013 zun\u00e4chst einmal nur \u2013 der Verstrickte. Dadurch wird mir \u2013 m\u00f6glicherweise sehr schmerzlich \u2013 eine Wirklichkeit zug\u00e4nglich, von der ich nichts wissen kann und brauche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das vielleicht beste Beispiel, um uns den gewaltigen Unterschied zwischen dem Sich-Zei(ti)gen der Wirklichkeit und dem Wissen zu verdeutlichen, bildet die Gegen\u00fcberstellung der Geschichten, in die wir verstrickt sind, mit unserer Biographie. Letztere kann v\u00f6llig richtig sein \u2013 hat aber dennoch so gut wie gar nichts mit den Verstrickungen unseres \u2013 wahren oder unwahen \u2013 Lebens zu tun.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Die beiden \u2013 das Sich-Zei(ti)gen der Wirklichkeit und die Wissungen \u2013 geh\u00f6ren <em>zwei ganz verschiedenen Ebenen<\/em> an, zwischen denen wir gar nicht sauber genug unterscheiden k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen sie irgendwie zusammenh\u00e4ngen \u2013 es gibt keinen postmodernen Dualismus \u2013, aber wie das m\u00f6glich sein k\u00f6nnte, ist noch v\u00f6llig offen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">AD: &#8222;Ich verstehe auch nicht, was es bedeuten soll, da\u00df sich die Wirklichkeit zei(ti)gt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Das kann an dieser Stelle gar nicht anders sein, und wir kommen ausf\u00fchrlich darauf zur\u00fcck. Sind Sie bitte vorerst mit einem sehr einfachen, aber v\u00f6llig ad\u00e4quaten Beispiel zufrieden:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Der Titel des Kinderbuches &#8222;Was macht der Wind, wenn er nicht weht?&#8220; ist traditionell formuliert, und deswegen l\u00e4\u00dft sich die Frage nicht befriedigend beantworten.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Postmodern gibt es keinen Wind, sondern nur ein (verbales) Winden, weil das Seiende &#8222;Wind&#8220; in eine sich zei(ti)gende Wirklichkeit &#8222;Winden&#8220; \u00fcbergeht, die durch Verben angemessener ausgedr\u00fcckt werden kann als durch Substantive.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Dieses Winden kann sich zum Beispiel als Hurrikan, Schneesturm, Fr\u00f6steln oder Erk\u00e4lten zei(ti)gen. Das sind <em>keine Seienden, sondern Zei(ti)gungen<\/em>, in oder zu denen <em>sich<\/em>\u00a0<em>das Winden zeitigt.<\/em>\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Deswegen das <em>Sich<\/em>-Zei(ti)gen; die postmoderne Wirklichkeit zeitigt sich \u2013 selbst \u2013 als, in oder zu Zei(ti)gungen. Das hat nichts mit Kausalit\u00e4t, Produzieren oder Sch\u00f6pfen zu tun, sondern entspricht eher einem Explizieren bzw. Entfalten, denn es bleibt ja immer bei der kontinuierlichen postmodernen Wirklichkeit.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Das Winden <em>erzeugt<\/em> keinen Temperatursturz, sondern <em>bleibt ein Winden, das sich in ihm zei(ti)gt<\/em>.\u00a0 \u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">AD: &#8222;Dann w\u00e4re auch der Flu\u00df ein sch\u00f6nes Beispiel. Es gibt ihn nicht als Seiendes, das wiederum seiende Strudel erzeugt, die sich mittels der Kausalit\u00e4t verstehen lassen. Postmodern haben wir vielmehr ein Flie\u00dfen, das sich unter anderen auch im Strudel(n) zeitigt.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Das Flie\u00dfen legt sich aus oder expliziert sich im Strudeln, Spritzen, Sch\u00e4umen, Mitrei\u00dfen, Hinabst\u00fcrzen usw.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Ja; alles richtig. Mir erschien der Wind nur deutlicher, weil sich der Flu\u00df auch zu leicht als Seiendes auffassen l\u00e4\u00dft. Versteht man den Wind materiell oder material im Sinne bewegter Luft, f\u00fchrt er nat\u00fcrlich zu dem gleichen Problem.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hatte oben etwas Falsches geschrieben; wir m\u00fcssen einen Schritt weitergehen, denn die tats\u00e4chliche Situation ist &#8222;noch viel schlimmer&#8220;:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">(1) Der Postmoderne wird zu Unrecht h\u00e4ufig unterstellt, sie tausche die traditionelle Wirklichkeit der Seienden gegen blo\u00dfe Konstruktionen ein.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">(2a) Das haben wir in einem ersten Schritt soeben zur H\u00e4lfte korrigiert:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Die Postmoderne ersetzt die traditionelle Wirklichkeit der Seienden durch <em>eine sich zei(ti)gende Wirklichkeit und nicht durch irgendwelche Erfindungen<\/em>.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">(2b) Unser zweiter Schritt betrifft die noch fehlende H\u00e4lfte:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bisher sind wir gutgl\u00e4ubig der Tradition in ihrem Selbstverst\u00e4ndnis gefolgt und haben brav zugegeben, <em>die Seienden w\u00fcrden deren Wirklichkeit bilden.<\/em> Aber wir hatten doch bereits gesehen, da\u00df das nicht stimmt und die Seienden \u2013 ebenso wie die Nicht-Seienden \u2013<em> blo\u00dfe Konstruktionen <\/em>darstellen.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Damit kehren wir den Vorwurf (1) um:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Die Postmoderne ist <em>kein neues Denkmodell, sondern lediglich die notwendige Korrektur des traditionellen<\/em>. <em>Sie ersetzt dessen Glaubensbekenntnisse oder Luftschl\u00f6sser durch eine sich zei(ti)gende Wirklichkeit<\/em>.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Folglich stellt auch der moderne &#8222;\u00dcbergang&#8220; von den &#8222;Ideen&#8220; zu den Begriffen<em>\u00a0keinen \u00dcbergang dar, weil die &#8222;Ideen&#8220; \u2013 dem vormodernen Denken zum Trotz \u2013 immer schon lediglich menschliche Begriffe waren und nur als g\u00f6ttliche Ideen behauptet bzw. mi\u00dfverstanden wurden<\/em>.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Moderne wird das traditionelle Verst\u00e4ndnis der Wirklichkeit als einer Menge von Seienden nicht nur beibehalten, sondern <em>so stark simplifiziert, da\u00df es wie selbstverst\u00e4ndlich erscheint und &#8222;nat\u00fcrlich&#8220; vollkommen durchschaut wird:<\/em><\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Wir besitzen diesem Denken zufolge einen direkten oder unmittelbaren Zugang zur Wirklichkeit; die Seienden liegen praktisch wie auf einem Pr\u00e4sentierteller vor uns ausgebreitet, so da\u00df wir sie mittels der Sprache bezeichnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8222;L\u00f6we&#8220; beispielsweise meint angeblich den L\u00f6wen, der in Afrika durch die Savanne streift.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu sagen, ihn, Afrika und die Savanne g\u00e4be es in der Postmoderne nicht mehr, w\u00e4re offensichtlich Unsinn; wir entleeren die Welt nicht, sondern wollen sie nur verstehen.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Damit stellen sich uns zwei brennende Fragen:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">1. Was bedeutet es, da\u00df die Wirklichkeit \u2013 nicht in Seienden besteht, sondern \u2013 sich zei(ti)gt?<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">2. Was bezeichnen wir eigentlich mit den Worten &#8222;L\u00f6we&#8220;, &#8222;Afrika&#8220; oder &#8222;Savanne&#8220;, wenn es keine Seienden (mehr) gibt?<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Einerseits haben wir letztere als blo\u00dfe Konstruktionen durchschaut; andererseits bestreiten wir nat\u00fcrlich nicht, da\u00df der L\u00f6we in Afrika wirklich durch die Savanne streift,\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">AD: &#8222;Deswegen haben Sie geschrieben &#8218;wir wollen die Welt <em>verstehen<\/em>&#8218; und nicht &#8218;<em>anders verstehen als die Tradition<\/em>&#8218;; die versteht die Welt ja gar nicht. Die Tradition kommt gewisserma\u00dfen erst in der Postmoderne zu sich selbst.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Vorausgesetzt, wir sind in der Lage, unsere beiden Fragen vern\u00fcnftig zu beantworten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nein; nat\u00fcrlich nicht. In diese Richtung geht ein h\u00e4ufiger Vorwurf von Traditionalisten. Er ist jedoch v\u00f6llig unbegr\u00fcndet, denn die von Ihnen angedeutete Alternative &#8211; entweder wirkliche Seiende &#8211; oder unwirkliche Konstruktionen ist &#8211; nicht nur unvollst\u00e4ndig, sondern &#8211; sogar falsch, weil die Seienden nicht wirklich sind, sondern irrt\u00fcmlich als wirklich geglaubt werden. 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