{"id":4487,"date":"2026-07-06T10:07:41","date_gmt":"2026-07-06T08:07:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.soukup.de\/selbst-denken\/?page_id=4487"},"modified":"2026-07-11T14:27:30","modified_gmt":"2026-07-11T12:27:30","slug":"1-1-6","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.soukup.de\/selbst-denken\/buch\/1-einleitung-kurz\/1-1-1-das-traditionelle-denken\/1-1-6\/","title":{"rendered":"1.1.7.  Zugang zum Nous \u2013 &#8222;ja&#8220; oder &#8222;nein&#8220;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die Tradition glaubt, der Kosmos bef\u00e4nde sich im Raum. Um die physikalisch-materiellen Seienden erkennen zu k\u00f6nnen, mu\u00df man sich demzufolge also au\u00dferhalb von ihm befinden und von dort aus auf den Raum und seinen Inhalt schauen.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Die Denkfigur, die das in der Philosophie urspr\u00fcnglich \u00fcbernahm, war der griechische Gott Nous. Aus ihm wurde bei Pascal der Gott der Philosophen, und in der Moderne die Vernunft; Thomas Nagel nennt ihn den &#8222;Blick von nirgendwo&#8220;, wobei ich gerne erg\u00e4nzen w\u00fcrde &#8222;. . . und nirgendwann&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diesen Gedanken k\u00f6nnen wir ein wenig verallgemeinern:\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Der Nous ist das Verm\u00f6gen zu schauen, wobei\u00a0 Schauen bedeutet, <em>\u00fcber unser sinnliches Wahrnehmen hinausgehen und die Wirklichkeit selbst erkennen zu k\u00f6nnen<\/em>. Nur bei Platon haben wir diesen gr\u00f6\u00dferen Zusammenhang wenigstens minimal angetippt; der Nous schaut bei ihm auch die Ideen.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Unabh\u00e4ngig von allen einzelnen Philosophen k\u00f6nnen wir jedoch f\u00fcr die gesamte Tradition sagen:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Ihr zufolge gibt es <em>eine fertige, an sich existierende oder objektive Wirklichkeit<\/em>.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Da wir das ohnehin nicht glauben, m\u00fcssen wir ihr Zustandekommen oder ihre Erm\u00f6glichung nicht verstehen und somit beispielsweise nicht zwischen Seienden und Ideen unterscheiden. Der Einfachheit halber gehen wir im weiteren von verallgemeinerten <em>traditionellen Seienden<\/em> aus.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Ob es sich dabei um Materie, Ideen, Formen, Naturgesetze, Tatsachen, Raum-Zeit-Punkte oder was auch immer handelt, spielt \u00fcberhaupt keine Rolle.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Entscheidend ist jedoch ein anderer Punkt:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>Mit dem traditionellen Glauben an eine solche Wirklichkeit mu\u00df es auch einen Standpunkt au\u00dferhalb von ihr geben<\/em>.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Damit verallgemeinern wir den Beginn dieses Abschnitts und gehen von der <em>objektiven Realit\u00e4t im Raum<\/em> zu <em>allen Seienden (in) der gesamten Wirklichkeit<\/em> \u00fcber.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>Der Nous befindet sich au\u00dferhalb von ihr und ist die F\u00e4higkeit, die Seienden zu schauen<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit haben wir vielleicht die sch\u00f6nste und einfachste M\u00f6glichkeit erreicht, unsere beiden Denkmodelle voneinander zu unterscheiden:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Die Tradition beansprucht, einen Zugang zum Nous zu besitzen und damit die Wirklichkeit der Seienden schauen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Die Postmoderne h\u00e4lt den Nous f\u00fcr eine pure Illusion. Ihr zufolge gibt es kein Au\u00dferhalb der Wirklichkeit, so da\u00df diese<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; nicht geschaut werden kann, sondern<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; sich zei(ti)gen mu\u00df.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">AD: &#8222;K\u00f6nnten Sie den Nous bzw. sein Schauen bitte nochmals an einem Beispiel verdeutlichen?&#8220;<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Ja; der Einfachheit halber komme ich dazu wieder auf die objektive Realit\u00e4t zur\u00fcck, die sich der Tradition zufolge im Raum befindet, so da\u00df der Nous au\u00dferhalb von ihm stehen mu\u00df.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">(1) Wir <em>sind nicht der Nous, sondern die Tradition bildet sich nur ein, seine F\u00e4higkeit des Schauens zu besitzen<\/em>.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">(2) Also <em>schaut sie<\/em>\u00a0nicht; vielmehr <em>stellt sie sich lediglich vor, was er angeblich schauen w\u00fcrde<\/em>.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">(3) Aber<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">\u00a0 \u00a0 \u00a0&#8211; die diesbez\u00fcglichen Vorstellungen sind x-beliebig, und<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">\u00a0 \u00a0 \u00a0&#8211; die Annahme, das w\u00e4ren die Schauungen des Nous ist v\u00f6llig aus der Luft gegriffen.\u00a0 \u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser neue Ansatz f\u00fchrt zu zahllosen Konsequenzen; ein Paradebeispiel bildet die Trennung von Theorie und Praxis, die postmodern hnf\u00e4llig wird:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Im Sinne der Tradition <em>k\u00f6nnen<\/em> wir die Seienden nicht nur schauen, sondern <em>m\u00fcssen<\/em> dies sogar, um den rechten Umgang mit ihnen zu erm\u00f6glichen. Das ist es eben, was die nicht-modernen Kulturen alle falsch machen und von uns lernen sollten . . .<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S\u00e4testens an dieser Stelle sollte auch \u00fcberdeutich werden, da\u00df die Tradition ihre Subjekte falsch auffa\u00dft.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Sie k\u00f6nnen unm\u00f6glich in der Einheit des K\u00f6rpers mit irgendeinem Innen bestehen, denn:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; Ohne Subjekt keine Sehung.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; Ohne Sehung kein Raum.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; Ohne Raum kein K\u00f6rper.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Zusammengefa\u00dft f\u00fchrt dies zu dem anti-traditionellen Ergebnis:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>Ohne Subjekt kein K\u00f6rper<\/em>.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Dann stellt es nat\u00fcrlich einen Widerspruch dar, <em>das Subjekt als Einheit aus K\u00f6rper<\/em> <em>und Innen<\/em> verstehen zu wollen. Man kann den K\u00f6rper doch nicht <em>als Teil des Subjekts nutzen, wenn es ihn erst durch oder nur f\u00fcr das fertige Subjekt bzw. dessen Sehungen gibt<\/em>; das w\u00e4re ein logischer Zirkel.\u00a0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die schlimmste Folgerung, die sich aus dem Glauben an den Nous ergibt, scheint mir darin zu bestehen, <em>da\u00df die Traditon ein rein geistiges Ordnungsschema mit der Wirklichkeit verwechselt<\/em>.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Dank unseres bisherigen Lebens verf\u00fcgen wir \u2013 unabh\u00e4ngig von den beiden Modellen \u2013 \u00fcber Wissungen. Beziehen sich diese nicht wiederum auf Wissungen, mu\u00df es sich bei den Referenten traditionell um Seiende oder Nicht-Seiende handeln. Erstere sind angeblich vorhanden; aber was bedeutet das?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Frage l\u00e4\u00dft sich meines Erachtens nicht vern\u00fcnftig beantworten, ohne die vierdimensionale Raum-Zeit der Physik einzuf\u00fchren. Wie nennen sie im weiteren der Deutlichkeit halber <em>&#8222;Synchronie&#8220;<\/em>, und <em>die darin enthaltene Zeit ist die stehende.<\/em> Somit k\u00f6nnen wir <em>Synchronie als Gleichzeitigkeit<\/em> ganz w\u00f6rtlich nehmen; sie bildet die <em>Einheit von Raum und (still) stehender Zeit<\/em>.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Letztere besteht aus Punkten, entspricht den reellen Zahlen und bildet somit ein mathematisches Kontinuum. Zu jedem Zeitpunkt geh\u00f6rt ein bestimmter Zustand; Zenons Pfeil beispielsweise befindet sich bei t(1) an der Stelle x(1).<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Nun k\u00f6nnen wir unsere Eingangsfrage beantworten:<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Ein materielles Seiendes A ist im Sinne der Traditon vorhanden, wenn es sich im Zeitpunkt t(1) innerhalb der Synchronie an einer bestimmten Raum-Stelle befindet. \u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">AD: &#8222;Ich habe damit kein Problem und frage mich lediglich, was das mit einer stehenden Zeit oder Gleichzeitigkeit zu tun hat.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>Eine aus Punkten aufgebaute Zeit kennt keine Dauer<\/em>, so da\u00df <em>kein \u00dcbergang von einem Zeitpunkt zu einem anderen m\u00f6glich<\/em> ist. Diese Zeit ist &#8222;zeitlos oder verr\u00e4umlicht&#8220; (A. M. Klaus M\u00fcller); ich w\u00fcrde sagen &#8222;eingefroren&#8220;. Es ist <em>ewig derjenige Zeitpunkt, der eben gerade ist<\/em>. Henri Bergson wies schon vor \u00fcber 100 Jahren intensiv darauf hin, da\u00df die physikalische Zeit im eklatanten Widerspruch zu unserem Leben steht.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Zenons Pfeil kann weder fliegen noch nicht-fliegen, denn er kommt nicht von t(1) nach t(2).\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">AD: &#8222;Mir wurde in der Schule gelehrt, diese Paradoxien seien durch die Infinitesimalrechnung beseitigt worden?&#8220;<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Nein; sie wurden lediglich \u00fcberspielt oder vertuscht; <em>keine Rechenmethode kann den Pfeil von t(1) nach t(2) bringen,<\/em> weil es ohne Dauer nur Zust\u00e4nde, aber keine \u00dcberg\u00e4nge \u2013 zwischen ihnen \u2013 gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie stellen sich gewi\u00df vor, der Pfeil bef\u00e4nde\u00a0 sich bei t(1) an der Stelle x(1) und bei t(2) an der Stelle x(2). Aber wie kommt er von dort nach hier?<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">AD: &#8222;Ich sehe da gar keine Schwierigkeit; wir unterteilen einfach die Differenzen t(2) &#8211; t(1) sowie x(2) &#8211; x(1) \u2013 und schon ist das &#8218;Problem&#8216; gel\u00f6st.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Nein; von L\u00f6sung kann keine Rede sein!\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen wir alle Differenzen immer feiner unterteilen. Zwischen t(1) und t(2) liegt t(1,5), und wenn wir es noch detaillierter haben m\u00f6chten, kommen t(1,25) sowie t(1,75) dazu. Wie lange wir ein solches Procedere auch fortsetzen: es bleibt bei Zeitpunkten t(n) und immer wieder bis ins Unendliche erhebt sich die gleiche Frage: Wie kommen wir zum &#8222;n\u00e4chsten&#8220; Punkt?<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\"><em>Dazu taugen auch die tausendsten Zeitpunkte nicht;<\/em> vielmehr l\u00e4\u00dft sich ein Intervall nur durch etwas \u00fcberbr\u00fccken, was dauert.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">AD: &#8222;Warum haben wir die Synchronie mit ihrer stehenden Zeit dann \u00fcberhaupt, wenn sie im offensichtlichen Widerspruch zu unserem Leben steht?&#8220;<\/p>\n<p class=\"Indent\">Sie ist unsere einzige Zeit, die<\/p>\n<p class=\"Indent\">&#8211; <em>ausschlie\u00dflich auf Wissungen basiert<\/em> und somit<\/p>\n<p class=\"Indent\">&#8211; <em>sauber gedacht werden kann<\/em>.<\/p>\n<p class=\"Indent\">Aber das ist nat\u00fcrlich keine Antwort auf Ihre Frage.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Tradition glaubt und <em>mu\u00df<\/em> auf den Spuren des Nous glauben, da\u00df es Seiende gibt, und die Existenz der realen Seienden darin besteht, zum Zeitpunkt t im Raum vorhanden zu sein.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; F\u00fcr uns existieren keine Seienden, und<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">&#8211; im Teil 2 werden wir sehen, da\u00df ohnehin niemand versteht, was dieses &#8222;existieren&#8220; bedeuten soll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Synchronie<\/p>\n<p class=\"Indent\">&#8211; hat also tats\u00e4chlich nichts mit unserem Leben oder der Wirklichkeit zu tun,<\/p>\n<p class=\"Indent\">&#8211; stellt aber ein Ordnungsschema dar, ohne das<\/p>\n<p class=\"Indent\">\u00a0 &#8212; es ein stringentes Denken m\u00f6glicherweise gar nicht g\u00e4be und<\/p>\n<p class=\"Indent\">\u00a0 &#8212; insbesondere keine exakten Naturwissenschaften m\u00f6glich w\u00e4ren.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">\u00a0\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um den Widerspruch zwischen Wirklichkeit und Wissen oder Leben und Denken zu beseitigen, wechselt die Tradition von der stehenden zur vergehenden Zeit, von der Synchronie zur Diachronie.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Dies sind aber nur andere Worte und stellt keine L\u00f6sung dar, weil dabei angeblich zwei unvereinbare Forderungen erf\u00fcllt werden.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Auf der einen Seite mu\u00df die vergehende Zeit ein mathematisches Kontinuum mit seinen Punkten bleiben, weil sonst die Differentialgeichungen der Physik unm\u00f6glich w\u00fcrden.<\/p>\n<p class=\"Indent\" style=\"text-align: justify;\">Auf anderen Seite kann eine Zeit, die aus Punkten besteht nicht dauern und damit auch nicht vergehen, so da\u00df die &#8222;vergehende Zeit&#8220; keine vergehende Zeit, sondern eine Mogelpackung darstellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir werden also die Synchronie als Ordnungsschema und Zeit der Wissungen beibehalten.<\/p>\n<p class=\"Indent\">Dazu kommt bei uns \u2013 statt der Diachronie \u2013 noch das Zei(ti)gen als die Zeit der Wirklichkeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Tradition glaubt, der Kosmos bef\u00e4nde sich im Raum. 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